Anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus nahmen die Klassen 10D und 10E am heutigen Vormittag (27. Januar) an einem eindrucksvollen Online-Zeitzeugengespräch mit Ruth Melcer teil. In einer Live-Übertragung von 10 bis 11 Uhr berichtete sie von ihren Erfahrungen während der nationalsozialistischen Verfolgung und dem Überleben des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Ruth Melcer wurde 1935 in Polen geboren. Als Kind erlebte sie Verfolgung, Zwangsarbeit und schließlich die Deportation ins Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau, das sie gemeinsam mit ihrer Mutter überlebte. Die Befreiung des Lagers markierte für sie das Ende jahrelangen Leidens und den Beginn eines neuen Lebens. Die Klassen hörten aufmerksam zu und setzten sich mit den eindrucksvollen Schilderungen einer der letzten noch lebenden Zeitzeuginnen auseinander. Das Gespräch verdeutlichte, dass das Erinnern an die Opfer des Nationalsozialismus untrennbar mit Verantwortung für die Gegenwart verbunden ist. Ruth Melcer zeigte eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Demokratie zu schützen, sich für ihre Werte einzusetzen und dafür zu sorgen, dass sich solches Unrecht niemals wiederholt.



